Viele Menschen in Bayern halten Anti-Windkraft-Gesetz für verfassungswidrig
Popularklage (Flash/HTML5) im Wortlaut

Ex-MdB Hans-Josef Fell aus Hammelburg und der Würzburger Stadtrat Patrick Friedl unterstützt durch viele Spenden an die Klagegemeinschaft Pro Windkraft haben ihre Popularklage gegen das 10H-Gesetz auf den Weg gebracht. [Einreichungstermin=Inkrafttreten des 10H-Gesetzes am 21. November 2014]


Die 10H-Regelung verlangt, dass der Mindestabstand von neuen Windkraftanlagen in Bayern auf das zehnfache der Anlagenhöhe (10H) erhöht wird. Damit wird es künftig in Bayern nahezu unmöglich sein, neue Windkraftanlagen zu errichten. "Es bleiben nach aktuellen Berechnungen derzeit nur etwa 10 bis 20 Standorte für neue Windkraftanlagen in ganz Bayern übrig", so Rechtsanwalt Dr. Loibl, "damit ist die 10H-Regelung faktisch eine Entprivilegierung von Windkraft". Windkraftanlagen sind nach Bundesrecht aber privilegiert und es muss ihnen substantiell Raum verschafft werden.

Dr. Loibl: "Da das 10H-Gesetz dies verhindert, liegt ein Verstoß gegen die Bayerische Verfassung vor, so z.B. das Eigentumsgrundrecht, die Berufsfreiheit, die allgemeine Handlungsfreiheit, das kommunale Selbstverwaltungsrecht, das Rechtsstaatsprinzip sowie der Bestimmtheitsgrundsatz." Gegen diese Grundrechtsverletzungen durch das 10H-Gesetz erheben Hans-Josef Fell und Patrick Friedl nun stellvertretend für über 150 Bürgerinnen und Bürger Popularklage. Fell: "Wir wollen damit die neue Regelung so schnell wie möglich zu Fall bringen, um den Ausbau der Windkraft weiter zu ermöglichen. Der Ausbau der Windkraft ist unverzichtbar für den Atomausstieg in Bayern, für eine unabhängige krisensichere Energieversorgung und den Klimaschutz."

Weitere Informationen unter: www.prowindkraft.de

Hier finden Sie die Popularklage im Wortlaut als PDF und als Flash/HTML5-Anwendung (auch für Tablets/Smartphones)


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